Freie Fahrt von Karstädt bis Wismar

20.12.2017

Landrat Uhe: Es ist höchste Zeit, die A 14 durchgängig befahrbar zu machen

Sie gaben am Mittwoch die A14 zwischen groß Warnow und Grabow frei: Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Verkehrsministerin Kathrin Schneider, Thomas Taschenbrecker, Leiter des Straßenbauamtes Schwerin,, Landrat Torsten Uhe sowie Rolf Christiansen, Landrat von Ludwigslust-Parchim (v.l.). Foto: Lkpr

Die Autobahn 14 ist seit Mittwoch, 20. Dezember, von der Anschlussstelle Karstädt in der Prignitz bis nach Wismar frei befahrbar. Mecklenburg-Vorpommerns  Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Verkehrsminister Christian Pegel, Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann haben das noch fehlende Teilstück Richtung Norden in Grabow freigegeben.  Die etwa 11 Kilometer lange Strecke zwischen Groß Warnow (Brandenburg)  und Grabow (Mecklenburg-Vorpommern) hat 101 Millionen Euro gekostet  und wurde innerhalb von zweieinhalb Jahren gebaut.

„Mit dem Bau der A 14 verbessern wir die Anbindung an die Wirtschaftszentren in Nord- und Mitteldeutschland. Das ist auch wichtig für die Entwicklung der ländlichen Räume im Nordwesten unseres Landes.  Ich freue mich, dass die Seehäfen ab heute noch besser über die neue Autobahn erreichbar sind und die Region mehr vom Seehafenhinterlandverkehr profitieren kann. Auch Richtung Süden kommen wir voran. Inzwischen ist der Planfeststellungsbeschluss für das Teilstück von der geplanten Anschlussstelle Wittenberge bis zur Landesgrenze Sachsen-Anhalt erlassen. Wenn auch in Sachsen-Anhalt das Verfahren beendet ist, kann mit dem Bau begonnen werden“,  so Ministerin Schneider.

„Für uns ist dies ein historischer Tag, die A14 ist jetzt von Karstädt bis zur A 20 durchgängig befahrbar“, äußerte sich der Prignitzer Landrat Torsten Uhe positiv über diese Freigabe. „Mit Freude habe ich vernommen, dass der Planfeststellungsbeschluss für den brandenburgischen Abschnitt der Elbe vorliegt. Es ist höchste Zeit, die A 14 durchgängig befahrbar zu machen“, richtet Uhe den Blick an die Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. „Ich danke allen Unterstützern, wie zum Beispiel Horst Niemeyer aus Breese oder Jürgen Ditten aus Karstädt, die sich permanent für das Autobahn-Projekt eingesetzt haben“, sagte Uhe. 

Für das Teilstück westlich von Wittenberge ist der Bau einer Brücke über die Elbe geplant, die parallel zu der Brücke im Zuge der Bundesstraße 189 gebaut werden soll. Außerdem werden Lärmschutzwände errichtet. Für die Fahrbahnen der Autobahn ist lärmmindernder Asphalt vorgesehen. Für den Autobahnabschnitt von Wittenberge Richtung Anschlussstelle Karstädt sind im Rahmen des laufenden Planfeststellungsverfahrens Planänderungen erforderlich geworden. Die notwendigen Deckblattunterlagen werden derzeit erstellt, so dass das Anhörungsverfahren als Teil des Planfeststellungsverfahrens ab Frühjahr 2018 fortgesetzt werden kann.

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