Klein, fein und bodenständig

10.08.2018

Landrat besuchte „Kunst im Dorf“ in Retzin

Erwin Arndt (l.) stellt Landrat Torsten Uhe die Arbeiten von Alfred Ferch und Walda van Essen vor. Bis 12. August kann „Kunst im Dorf“ im Gemeindehaus Retzin noch besucht werden. Foto: Landkreis Prignitzzoom

Zum 18. Mal öffnete sich das Gemeindehaus in Retzin für „Kunst im Dorf“. Seit Juli stellen hier Alfred Ferch und Walda van Essen ihre Werke aus. Er fotografiert – Sie malt. Gemeinsam hat es ihnen die Natur angetan. Nicht irgendeine, sondern die Prignitzer Fauna und Flora. Alfred Ferch ist es gelungen, wunderschöne Tieraufnahmen einzufangen. Den selten Eisvogel, die Wacholderdrossel oder auch Fuchs und Biber porträtierte der Rohlsdorfer mit seiner Kamera und großem Objektiv. Die geborene Niederländerin Walda van Essen zog 2010 nach Perleberg und brilliert mit pastellgemalten Landschaften, Blumen und anderen Bildern. „Sehr schöne Fotografien und sehr ausdrucksstarke Malereien“, lobte Landrat Torsten Uhe die Ausstellung mit den beiden Künstlern. Er genoss es, außerhalb von straffen Terminketten, sich Zeit für das kulturelle Engagement in Retzin zu nehmen. Die Sommergalerien seien schon etwas Besonderes in der Prignitzer Kulturlandschaft – klein und fein und bodenständig, meinte Uhe.

Ganz bewusst suchte Uhe das Gespräch mit Erwin Arndt. Er kümmert sich ehrenamtlich darum, dass seit Jahren im Sommer eine Kunstausstellung im Gemeindehaus installiert wird. Das Besondere: Es sind fast ausschließlich Hobbykünstler und professionelle Künstler aus der Prignitz, denen die Gemeinde ein Podium für ihre Werke gibt. Zur Ausstellungseröffnung im Juli war der Andrang riesengroß, berichtete Arndt dem Landrat nicht ohne Stolz. Die  20. „Kunst im Dorf“ soll eine Reminiszenz an alle bisherigen Ausstellenden werden. „Dafür drücke ich die Daumen“, so Uhe, „und ich komme gern wieder“.

© Landkreis Prignitz 


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