Zweiter Nachweis des Geflügelpestvirus bei einem Wildvogel

23.11.2020

Am Wochenende bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut einen weiteren Nachweis des aviären Influenzavirus H5N8 bei einem in der Prignitz tot aufgefundenen Wildvogel.

Nachdem der Erreger am 14.11.2020 bei einem Mäusebussard im Raum Quitzöbel  festgestellt wurde, ist diesmal eine Saatgans betroffen. Die Gans hielt sich zunächst an einem Teich in Breese auf und zeigte auffällige Verhaltensweisen, kurze Zeit später wurde sie verendet am Ufer aufgefunden. Alle Geflügelhalter in der Umgebung werden aufgefordert, ihren Tierbestand genau zu beobachten und jede Auffälligkeit sofort tierärztlich abklären zu lassen.

In Deutschland wurde das Geflügelpestvirus seit Beginn des Herbstvogelzuges bei 283 Wildvögeln und in 10 Hausgeflügelbeständen nachgewiesen. Betroffen sind besonders die Bundesländer Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, aber auch Niedersachsen, Hamburg, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. In Brandenburg wurde neben den beiden Nachweisen in der Prignitz ein infizierter Kranich im Nachbarlandkreis Ostprignitz-Ruppin gefunden.

© Landkreis Prignitz 


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