Corona-Impfkampagne: Dank für die Leistung der Impfzentren

30.09.2021

Impfzentren schließen auch in Brandenburg – Gesundheitsministerin Nonnemacher dankt allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz – Übergang der Corona-Impfungen in das Regelsystem

Über eine Million Impfungen gegen Corona in den vergangenen neun Monaten – das ist die positive Bilanz der insgesamt 13 Impfzentren im Land Brandenburg. Wie geplant schließen bundesweit die Impfzentren spätestens zum 30. September 2021. An diesem Tag werden auch in Brandenburg die letzten beiden Impfzentren in Prenzlau (Uckermark) und Eberswalde (Barnim) ihre Arbeit beenden. Ab dem 1. Oktober 2021 wird der Übergang der Corona-Impfungen in das Regelsystem planmäßig vollzogen. Neben über 1.700 ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten landesweit bleiben zusätzlich für spezielle Bedarfe auch bis zu 35 mobile Impfteams in kommunaler Verantwortung im Einsatz und bieten weiterhin niedrigschwellige Impfangebote vor Ort an. Nach der Corona-Impfverordnung des Bundes werden ab dem 1. Oktober 2021 auch alle impfenden Ärztinnen und Ärzte ausschließlich über die Apotheken mit COVID-19-Impfstoffen beliefert.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher dankt den Hilfsorganisationen, der Bundeswehr und den Kommunen für ihre großartige Arbeit: „Unser aufrichtiger Dank geht an die vielen tausenden Ärztinnen und Ärzte, medizinischen Fachkräfte, Soldatinnen und Soldaten sowie Hilfs-, Service- und Sicherheitskräfte, die sich mit viel Herzblut, großem Engagement und Warmherzigkeit in den Impfzentren um die zu impfenden Menschen gekümmert haben. Nur so konnten wir in verhältnismäßig kurzer Zeit so viele Menschen impfen. Jetzt vollziehen wir den Übergang in die letzte Phase der Impfkampagne: die breite, dezentrale Routine-Verimpfung. Wie bei allen anderen Schutzimpfungen auch übernehmen jetzt niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, ärztliche Einrichtungen und Betriebsärzte die Corona-Schutzimpfungen vollständig. Klar ist: Wir alle müssen gemeinsam weiter für die Corona-Impfung werben und die Impfquote erhöhen. Noch sind wir nicht am Ziel. Die vom Robert Koch-Institut vorgegebenen Impfquoten für eine Herdenimmunität haben wir noch lange nicht erreicht.“

Zu Beginn der Impfkampagne war die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KVBB) für den Aufbau und Betrieb der Impfzentren verantwortlich. Anfang August übernahmen die jeweiligen Landkreise und kreisfreien Städte diese Aufgabe. Am Betrieb der Impfzentren waren Regional- bzw. Kreisverbände der Hilfsorganisationen Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DRLG) sowie die Bundeswehr und Kommunen beteiligt. Außerdem gab es weitere Impfstellen, zum Beispiel in Krankenhäusern, sowie mobile Impfteams.

Jens Graf, Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg: „Die um den Jahreswechsel konzipierten und schrittweise aufgebauten Impfzentren waren das Rückgrat und die zentrale Säule der bisherigen Impfkampagne. Auch die erfolgreichen mobilen Impfteams waren dort angebunden. Kreisfreie Städte und Landkreise haben wichtige Beiträge zum Aufbau geleistet und Impfzentren später auch in die eigene Verantwortung übernommen. Ich danke allen, die dort gearbeitet oder für den Betrieb Verantwortung übernommen haben. Sie alle haben durch ihre Mitwirkung einen zentralen Beitrag zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie geleistet.“

Dr. Paul-Peter Humpert, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Landkreistages Brandenburg: „Mit der Impfkampagne zum Schutz vor dem Coronavirus ist Herausragendes geleistet worden. Niemals zuvor hat die Aufgabe bestanden, so vielen Menschen in so kurzer Zeit ein Impfangebot zu machen. Die Impfzentren waren hierbei eine tragende Säule. Vielfältige Problemstellungen waren zu bewältigen, so dass alle Beteiligten immer wieder bis an ihre Grenzen gefordert wurden. Im Ergebnis gebührt allen Beteiligten der ausdrückliche Dank. Dies gilt für die Ärztinnen und Ärzte mit ihren Teams ebenso wie für die Hilfsorganisationen mit ihren zahlreichen engagierten Mitarbeitern und die Bundeswehr, die sich mit vielen Soldaten tatkräftig eingebracht hat. Zu nennen sind auch die Landkreise mit ihren engagierten Mitarbeitern, die die Impfzentren zunächst mitaufgebaut und im Weiteren in die eigene Verantwortung übernommen haben. Jetzt gilt es, die weiterhin bestehenden Impfmöglichkeiten zu nutzen.“

MUDr./ČS Peter Noack, Vorsitzender der KVBB: „Nur dank des Einsatzes der ambulant tätigen Kolleginnen und Kollegen war der Betrieb der Impfzentren möglich. Rund 1.000 von ihnen haben, häufig gemeinsam mit ihren Praxisteams, freiwillig Dienste in den Impfzentren übernommen. Dafür herzlichen Dank! Die Corona-Impfung gehört längst zum Arbeitsalltag in den Arztpraxen. Alle Ungeimpften finden wohnortnah ein Impfangebot. Fragen Sie einfach beim Hausarzt oder behandelnden Arzt nach. Denn nur mit einer höheren Impfquote werden wir gut und sicher durch Herbst und Winter kommen.“

Hubertus C. Diemer, Vorsitzender des Vorstandes des DRK-Landesverbandes Brandenburg: „Gemeinsam mit den Brandenburger Hilfsorganisationen war das Rote Kreuz seit Beginn der Impfkampagne jeden Tag in den Impfzentren und in den Mobilen Impfteams im Einsatz. Allein mit den Mobilen Impfteams haben wir mehr als 158.500 Impfungen in sozialen Einrichtungen durchführen und so die Verwundbarsten und Verletzlichen schützen können. Durch das unermüdliche Engagement unserer vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in ganz Brandenburg sowie unsere hohe fachliche Expertise im Krisenmanagement haben wir maßgeblich zum erfolgreichen Aufbau und Betrieb der Impfzentren beigetragen.“

David Kreuziger, Vorstandsmitglied Landesverband Berlin/Brandenburg, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.: „Als Johanniter sind wir dankbar, dass wir für das Land Brandenburg im Rahmen der Impfkampagne einen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie leisten konnten. Besonderer Dank gilt hierbei den Menschen, die sich in den Impfanstrengungen in allen Bereichen engagiert und täglich für einen reibungslosen Ablauf eingesetzt haben. Als Hilfsorganisation haben wir wieder einmal bewiesen, dass wir ohne Vorlauf Verantwortung übernehmen und relevante Strukturen aufbauen und betreiben können.“

Dietmar Lippold, Landesgeschäftsführer des ASB-Landesverbands Brandenburg: „Alle Impfzentren zeigen, wie hervorragend über Ministerien, KVBB, Kommunen, Gemeinden und Hilfsorganisationen in kürzester Zeit ausgezeichnet funktionierende Impfzentren in ganz Brandenburg aufgebaut und betrieben werden konnten. Alle gemeinsam haben in dieser Zeit einen außerordentlich großen Beitrag zum Voranschreiten der Impfungen in ganz Brandenburg geleistet. Wenn gleichzeitig sich alle gewünscht haben, dass noch mehr Bürgerinnen und Bürger Brandenburgs das Impfangobt bereits bis zum heutigen Tag annehmen. Mein besonderer Dank geht daher an alle Mitwirkenden in den Impfzentren, ob haupt- oder ehrenamtlich, welche dieses Angebot mit viel Kraft und Enthusiasmus ausgeübt haben.“

Heiko Hackbarth, Vizepräsident des DLRG Landesverbands Brandenburg: „Die Pandemie hat uns in vielen Bereichen des täglichen Lebens beeinflusst. Auch unsere Kameradinnen und Kameraden des Landesverbandes Brandenburg der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft hatten viele neue Herausforderungen zu bewältigen, ob im Einsatzdienst, der Ausbildung oder bei der Unterstützung beim Impfen. Umso mehr danken wir allen ausschließlich ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der DLRG, welche in hervorragender Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen, den Ärztinnen und Ärzten, dem Personal des Gesundheitswesens und der Bundeswehr maßgeblich zum Erfolg der Impfkampagne beigetragen haben.“

Im Land Brandenburg gab es Impfzentren in: Potsdam (Eröffnung: 05.01.21 / Schließung: 25.09.), Cottbus (05.01. / 28.08.), Elsterwerda (19.01. / 31.07.), Frankfurt (Oder) (20.01. / 18.09.), Oranienburg (21.01. / 30.07.), Brandenburg an der Havel (26.01. / 25.09.), Eberswalde (27.01. / 30.09.), Prenzlau (28.01. / 30.09.), Luckenwalde (02.02. / 23.09.), Kyritz (03.02. / 18.09.), Perleberg (16.03. / 30.08.) und Falkensee (01.04. / 17.09.).


Eine Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
des Landes Brandenburg

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