Sirenen in den Kommunen werden ertüchtigt

06.10.2021

Noch in diesem Jahr sollen erste Gelder vom Bund durch den Landkreis abgerufen werden

Der Bund und das Land Brandenburg stellen in diesem und im kommenden Jahr finanzielle Mittel zur Verbesserung der Warninfrastruktur in den Kommunen zur Verfügung. Dazu gehören auch der Neubau oder die Ertüchtigung von Sirenen. Der Leiter des Sachbereiches Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Prignitz Marcus Bethmann  lud am Mittwoch Vertreter der Ämter und Gemeinden nach Perleberg ein, um das Sonderförderprogramm Sirenen vorzustellen.

Mit dabei auch Dennis Berg vom  Ministerium des Innern und für Kommunales in Brandenburg, der detailliert auf die Fragen der kommunalen Vertreter einging.

Ziel sei es, noch in diesem Jahr Haushaltsmittel für die Akquirierung von Fördermitteln beim Bund durch den Landkreis Prignitz abzurufen, so Marcus Bethmann. Dazu ist es erforderlich, dass die Ämter und Gemeinden ihren Bedarf für die Ertüchtigung der Sirenen beim Landkreis bis zum 12. November 2021 einreichen. Das schließt die Modernisierung bisheriger Sirenen ebenso ein wie die Installation von Sirenen an neuen Standorten.  

Aktuell gibt es im Landkreis 178 Sirenen, Anfang der 1990-Jahre waren es etwa 300.

Hintergrund: Im September 2020 fand der erste bundesweite Warntag statt. Ziel war es, die neuen Medien zu testen und die Bevölkerung für mögliche Warnungen zu sensibilisieren. Viele Menschen erwarteten hierauf ein Signal von einer ertönenden Sirene. In vielen Orten – auch im Landkreis Prignitz – warteten sie vergeblich. Das Bundesprogramm zielt darauf ab, die Sirenenlandschaft auf ein ausreichendes und modernes digitales Niveau zu heben.

© Landkreis Prignitz 


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